Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn der Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann und auch keine andere Tätigkeit ausgeübt wird, die der bisherigen Lebensstellung entspricht. Der Schutz setzt dabei sofort mit dem ersten Beitrag ein. Die Höhe der Rente kann individuell festgelegt und je nach den Lebensumständen neu angepasst werden.
Mit der Berufsunfähigkeitsrente besteht damit ein umfassender Schutz vor finanziellen Einschränkungen, die häufig mit der Berufsunfähigkeit einhergehen.
Jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe des Arbeitslebens berufsunfähig. Oft beginnt es beispielsweise mit harmlosen Rückenschmerzen und schneller als gedacht ist der Bandscheibenvorfall da. Wenn dann durch Berufsunfähigkeit das Einkommen wegfällt, ist nicht nur der aktuelle Lebensstandard gefährdet, sondern auch die Altersvorsorge.
Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer aus gesundheitlichen Gründen wie Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall, seinen Beruf zu mindestens 50% auszuüben und ebenfalls keine andere Beschäftigung ausüben kann, die der bisherigen Lebensstellung entspricht.
Stellt ein Arzt also eine mindestens 50% Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit fest. So sollte der Versicherte dies umgehend der Versicherungsgesellschaft mitteilen, da nicht alle Gesellschaften bzw. Tarife die Berufsunfähigkeitsrente auch rückwirkend bezahlen.
Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung hängen von mehreren Faktoren ab.
Im Allgemeinen kann man sagen, je höher das Risiko der Berufsunfähigkeit, desto höher auch die Beiträge der Versicherung.
Beispiel:
Ein gesunder 30 jähriger kaufmännischer Angestellter ist bei gleicher Rentenhöhe günstiger zu versichern als ein 55 jähriger Dachdecker.